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Seit 1994 Experte im Rapid Prototyping – die Speedpart GmbH aus Hasloch


 
Dipl.-Ing. Gerhard Müller und seine Mitarbeiter setzen CAD-Modelle in physikalische Teile um, und das mit den unterschiedlichsten Verfahren und Werkstoffen.
Nicht nur Rapid Prototyping (Prototypenbau) auch das Rapid Tooling (Werkzeugbau) wird angeboten und selbst Kleinserienfertigung können mit verschiedensten Herstellungsstrategien abdecken. Serien bis 5000 Stück pro Jahr können im Haus ohne weiteres mit Spritzgießtechnik, die ansonsten für Prototypen zur Verfügung steht, abgedeckt werden. Aber auch typische Rapid Prototyping (RP) Techniken, wie etwa das Lasersintern, kommen für eine Serie in Frage. So kann es schon vorkommen, dass bis zu 2000 Teile mit der Lasersintertechnik abgewickelt werden.
Speedpart kann nahezu alle Verfahren anbieten und auf dieser Basis individuelle Strategien für jeden einzelnen Kundenauftrag generieren. Immense Investitionen in die einzelnen Technologien sind die Voraussetzung dieser Angebotsvielfalt.
Die Stereolithografie, mit der für Speedpart alles angefangen hat, ist für Gerhard Müller nach wie vor das vielseitigste RP-Verfahren. Hier werden detailgenaue Bauteile und Modelle angefertigt. Mit entsprechenden Werkstoffen, sogar feuchtigkeitsresistente und wärmestabile Funktionsteile. Die Modelle können bis 2000 x 600 x 600 mm einteilig gebaut werden!
So wie Gerhard Müller die Stereolithografie als das vielseitigste RP-Verfahren bezeichnet hat, so spricht er beim Lasersintern vom produktivsten. Hier geht es zumeist um Funktionsmuster oder Kleinserien. Die Sinterteile sind mechanisch belastbar, Schnappverbindungen und Filmscharniere sind voll funktionsfähig, die Teile sind beständig gegen Basen, Benzin, Öl, Kohlenwasserstoff und Lösungsmittel. Es lassen sich sowohl dünne Wände als auch kleine Details im Sinterverfahren anfertigen.
Stereolithografiemodelle oder andere Teile können in Silikonformen im Vakuumgießverfahren vervielfältigt werden. Hierzu werden unter anderem Gießharze auf PU-Basis verwendet, deren Eigenschaften von schaumartig, gummiartig bis zu hochfest und temperaturbeständig reichen. Je nach Material können die Abgussteile farbig, transluzent oder glasklar sein. Und, es geht auch hier durchaus nicht nur bei kleinen Abmessungen: Maximale Kantenlänge bis zu 1000 mm, maximales Gewicht bis zu 5000 g sind die Begrenzungen der Anlagen.
Mit einigen Verfahren kann sich Speedpart auch als 3D-Druck Dienstleister am Markt behaupten: Beim PolyJet Druck können mit einer oder mehreren Materialkomponenten sehr feine und exakte Prototypen, Modelle oder Kleinserien gefertigt werden. Bei diesem Verfahren tragen die Düsen im Druckerkopf flüssigen, photopolymeren Kunststoff schichtweise auf. Auch hier ist das Werkstück aus einem Guss, d.h. keine Nachbearbeitung nötig. Sehr kostengünstig und produktiv ist das Kunststoff Lasersintern (SLS). Hierbei wird Kunststoffpulver mittels Temperatur und Laser verschmolzen. Der 3D-Druckservice via FDM Fused Deposition Modeling hingegen ermöglicht, die Modelle mit einer Schichtstärke von nur 0,17 mm und in acht verschiedenen Farben aufzubauen. FDM Teile eignen sich hervorragend dafür, Form und Funktion von Konstruktionen zu testen bevor diese in die Fertigung gehen.
Dass das “klassischste” aller Verfahren in der Prototypen- und Werkzeugherstellung nicht fehlen darf, versteht sich von selbst. Das Fräsen kommt nicht nur in der „Tooling-Schiene“ für die Werkzeugeinsätze zum Spritzgießen zum Einsatz, sondern immer öfter auch für Prototypen in Originalmaterial.
Die Palette der Möglichkeiten geht noch weiter. Im Metal-Cast-System können schnell komplexe Gussteile aus Metallen gefertigt werden. Hierzu werden die nach 3D-Daten hergestellten Lasersinterteile aus Polystyrol oder Wachsmodelle aus dem Vakuumgießen in eine Keramikmasse eingebettet. Aus der in einem Ofenprozess getrockneten Einbettmasse werden dann die Modelle ausgeschmolzen. In die so gewonnene Form kommt dann unter Vakuum das im Induktionsofen verflüssigte Metall.
Dass man dieser stattlichen Technologie-Ausstattung längst neben dem Prototyping das Thema Rapid Tooling angegangen ist scheint logisch. Wer vom CAD-Datensatz bis hin zur Bemusterung und Fertigung der Spritzgussteile alles anbietet, muss sich auch um die Spritzgusswerkzeuge kümmern. Auf Basis der 3D-Daten des Bauteils werden die Werkzeugeinsätze konstruiert. Je nach Geometrie und Anforderung werden die Einsätze konventionell in Aluminium oder Stahl gefertigt.
Oder auch im Metall-Lasersintern: Im Lasersinterverfahren und in einem nachfolgenden Ofen-Infiltrationsprozess können die Werkzeugeinsatze aufgebaut werden. Speedpart verwendet standardisierte Stammformen und Normalien. Im Haus werden die Einsätze zu fertigen Muster- oder Kleinserienformen montiert und komplettiert.
Und es soll noch schneller gehen, dafür sorgt die online Dienstleistung „SPEEDPrototyping“. Sofort nach einer Anfrage erhalten die Kunden ein Angebot mit Preis und Liefertermin; der Auftrag gelangt sofort in die laufende Produktion.
Mit einer kostenlosen Software ist der Kunde in der Lage sich via Internet in den SPEEDPrototyping-Server einzuloggen und innerhalb von Minuten ein Angebot mit Preis und Liefertermin über Lasersintern, Stereolithographie und Vakuumgießen zu erhalten. Er hat sogar Einsicht in die Maschinenbelegung und kann direkt die entsprechende Maschine mit seinem Auftrag belegen. Schnellste Angebotserstellung und schnellste Fertigung ist durch SPEEDPrototyping also garantiert.

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