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Highlights: 3D-Druckmesse Formnext

Rennwagen Typ C von Auto Union als Replik im Maßstab 1:2 aus dem Metall-3D-Drucker.
 
Erfolgreiche Premiere: Ein Rundgang über die Formnext in Frankfurt

3DION besuchte die erfolgreiche Premiere der Formnext in Frankfurt am Main und präsentiert einige Highlights in Form eines Messerundgangs. Im Fokus: Der industrielle 3D-Druck

Das Fazit vorab:
All diejenigen, die ausschließlich mit additiver Fertigung zu tun haben, waren mit der Messe sehr zufrieden. Für etwa achtzig Gesprächspartner war der Streufaktor einer Euromold, wie im vergangenen Jahr in Frankfurt, nicht gegeben.

Alle die, die Cross-Over-Lösungen (also zusätzlich subtraktive Fertigung: Fräsen, Sägen, Bohren, Wasserstrahlschneiden, etc.) anbieten oder sich dafür interessieren, wünschen sich eine Original-Euromold zurück, da sie statt nur einer, nun mehrere Messen bedienen müssen, wie beispielsweise zusätzlich die Moulding Expo Stuttgart oder die neue Moulding Expo Düsseldorf.

Als Ausnahme gilt hier die Rapid.Tech/FabCon3.D in Erfurt, die eine Diversifizierung der Bereiche bietet.

Formnext – Trade Show for tool-making, mould-making and additive manufacturing technologies./Formnext – Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau und additive Fertigungstechnologien

Welcome to Industrial 3D Printing – Willkomen zum industriellen 3D-Druck.
Vom 17. bis 20. November fand die Premiere der Formnext statt. Nach der Trennung vom Euromold-Veranstalter (der die Euromold in Düsseldorf durchführte), beanspruchte die Formnext nur eine Halle, bestach jedoch durch hohe Qualität.

Die führenden Anbieter der Branche zeigten sich zufrieden, unter ihnen Marktführer Stratasys, Pionier 3D Systems, sowie die führenden Hersteller für Metall: EOS und SLM sowie zahreiche kleinere Firmen mit ihren Anwendungen wie Scannerspezialist BotSpot und führende Dienstleister wie Antonius Kösters Innovative CAD-CAM-Solutions und Charlie Fruths FIT.

Made in U.S.A./Israel
Weltmarktführer Stratasys stellt auf dem größten Messestand der Formnext sein gesamtes Produktpotfolio vor, von MakerBot für Schulen und Industrieeinsteiger über wachsverarbeitende SolidScape-Systeme bis hin zu den großen Objet-Maschinen, beispielsweise für die Automobilindustrie.

Made in Germany
Voxeljet, das vor kurzem ein Prestige-Projekt für den Hohen Dom zu Köln umgesetzt hat, bei dem es Repliken der Figuren des Michaelportals – in Anlehnung an die damaligen Tore des himmlischen Jerusalems aus der Apokalypse – hergestellt hat, zeigte auch hier Flagge.

Made in U.S.A.
Pionier 3D Systems zeigte sein gesamtes Produktportfolio von Einstiegslösungen Cube Pro bis zu Profimaschinen wie den Metall-Printer ProX 100.

Made in Japan
2D Printing goes 3D Printing: Weltpremiere von Ricoh.
Ricohs AM S5500 bietet PSLS-Verfahren (Selektives Lasersintern), richtet sich an die Automobilindustrie und wird Mitte 2016 in Europa verfügbar sein. In Kürze mehr Infos auf www.3dion.org.

Made in Germany II
Trumpf betritt 3D-Bühne.
Werkzeugmaschinenhersteller Trumpf zeigte – nach dem Joint Venture mit Italiens größtem Laserhersteller Sisma – Lasersysteme für die additive Fertigung.

Made in Germany III
EOS zeigte seine High-end-Lösungen im Bereich Additive Fertigung und industrielle 3D Drucksysteme für Metall und Polymer sowie Software, und Werkstoffe.

Made in Japan II
Keyence zeigt wasserlösliche Materialien.
Keyence, ein führender Hersteller von Sensoren, Mess-Systemen, Lasermarkiersystemen, Mikroskopen und Bildverarbeitungssystemen demonstrierte seine Systeme für die additive Fertigung.

Made in Germany IV
German RepRaps Industrie-3D-Drucker X1000 für Großformate und Mehrfach-Druck mit vielen Funktionen für die professionelle Nutzung.

Know-how-Schmiede Antonius Köster.
Innovative Anwendungen: Antonius Kösters überzeugte mit Anwendungen in den Bereichen: Industrie und Handwerk, Bildung und Forschung, Medizin und Dental.

FIT – Innovative Technologien gab faszinierende Einblicke in aktuelle Neuerungen der industriellen Fertigung.
FIT ist Spezialist für die additive Fertigung: Von der Herstellung von Prototypen und Kleinserien bis hin zu Soft- und Hardware-Lösungen.

Hewlett-Packard plant, den 3D-Markt in 2016 mit eigenen Produkten zu betreten.

Made in Germany V
Technologieführer bei 3D Full Body Scan: BotSpot. Die Scankabine von BotSpot.

AUDI fährt auf:
– Rennwagen Typ C von Auto Union als Replik im Maßstab 1:2 aus dem Metall-3D-Drucker.
– Weitere Audi Modelle.
– »Beeindruckende Sonderschau Audi Werkzeugbau – vom Werkstoff zum Bauteil«
– Audi-Rennbahn.

Die Formnext-Veranstalter feiern erfolgreiche Formnext-Premiere. Mit einer humorvollen, beinahe kabarettistischen Rede dankten die Veranstalter den Ausstellern.
Gelungene Premiere – Formenext-Veranstalter bedanken sich bei den Ausstellern.
Die nächste Formnext ist für den 15.-18.11.2016 in Frankfurt angekündigt.

Alle Bilder Copyright 3DION, Köln. Ausnahme Bild1: Copyright Formnext/Messe Frankfurt.
Detailinformationen: www.3dion.org

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