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NETZWERKEN, DIGITALISIERUNG, INTERNATIONALISIERUNG UND DATENSICHERHEIT BEI DER ZUSAMMENARBEIT MIT ÜBERSETZUNGSAGENTUREN

Mit den Begriffen virtuelle Realität, Netzwerken, Digitalisierung, Internationalisierung und Datensicherheit in der virtuellen und realen Umgebung umschreibt man wohl die tragenden Chancen und Schwierigkeiten der kommenden Zeit, die bereits viele Unternehmen und Staaten beschäftigt und die gesamte Menschheit beeinflussen wird – politisch, wirtschaftlich und sozial.

Ich möchte hier nicht in die Breite auslegen, welche Anforderungen bevorstehen, was damit verbunden ist und welche Folgen es haben wird oder haben kann, sondern den Blickwinkel auf die Arbeit mit der Übersetzungsagentur richten.

Zunächst ist hier zu erwähnen, dass Übersetzer und Übersetzungsagenturen schon länger das Netzwerken praktizieren. Die meisten Übersetzungsagenturen verfügen nur über wenige festangestellte Übersetzer, denn sehr viele Übersetzungsprojekte werden im Netzwerk bearbeitet und erstellt. Was ist dabei wichtig? Zunächst muss zwischen der Agentur und den Übersetzern oder auch unter den Übersetzern die Befähigung ermittelt und bescheinigt werden, dass die notwendigen Qualifikationen und die Berufserfahrung gewährleistet sind. Danach ist es am einfachsten, wenn die Übersetzer der Norm DIN EN ISO 17100 konform arbeiten, die den Arbeitsablauf im Übersetzungsbereich wie auch das Management regelt. Wir arbeiten papierlos – außer bei beglaubigten Übersetzungen -, also sind wir in dieser Hinsicht schon auch in der Digitalisierung angekommen oder wie es gesagt wird in der Steinzeit der Digitalisierung. Wir treffen auch im digitalen Kundenraum – in diversen sozialen Netzwerken und bzw. im Internet – unsere Kunden und auch potenzielle Geschäftspartner (Obwohl ich auch sehr großen Wert lege, mit dem Kunden und Partner eine persönliche Beziehung zu pflegen!)

Wir versuchen transparent zu sein, weil ohne Transparenz auch die Digitalisierung nicht möglich ist. Dabei werden Schwachstellen entdeckt … Aber ist das überhaupt erwünscht? Es ist in jedem Fall vorteilhaft, diese nicht optimalen Stellen zu entdecken. Das bringt voran. Wie sieht es dabei jedoch mit der Geheimhaltung der Informationen aus? Das ist bei uns eine sehr wichtige Frage, die oft gestellt wird. Darf dann jeder Beteiligte in so einem für Insider/Kunden und Mitarbeiter offenen Netzwerk auf alle Daten Zugriff haben? Hier muss man klar sagen, dass das eigentlich nicht von unseren Kunden erwünscht ist, da es sich beim Übersetzen sehr oft um wirtschaftlich, technologisch, juristisch oder persönlich sehr vertrauliche Informationen handelt, die eventuell missbraucht werden könnten, was ohne entsprechende sehr aufwendige technische Lösungen derzeit kaum zu bewältigen ist. Ein entsprechender Kodex über die Geheimhaltung ist daher in diesem Fall obligatorisch, den die beteiligten Mitarbeiter und wir mit den Partnern unterzeichnen. Die derzeit gelebte Digitalisierung im Übersetzungsbüro wird mit Übersetzungstools (Programme, die den Übersetzer bei der Übersetzung unterstützen) praktiziert, wo dann am Ende der Kunde die Übersetzung dennoch als Datei oder in anderer medialer Form zugestellt bekommt. Hier sind wir auch beim Thema Datensicherheit angekommen. Ideal wäre eine virtuelle Umgebung, die vollkommen sicher von unerwünschten Zugriffen ist, eine Art Sicherheitstrakt auf der Cloud – ein tolles Netzwerk. Wir bieten sozusagen in manueller Form die Sicherheit an. Die Auftragsdaten werden verschlüsselt über den gängigen Anbieter an uns versandt, dann werden die Dateien auf Offline-Rechnern bearbeitet und am Schluss wieder versandt. Handelt es sich um streng vertrauliche Unterlagen, bevorzugen solche Kunden immer noch den Datenträger oder das Papierdokument per Kurierdienst zuzustellen. Nach Auftragsende senden wir diese dann auch so zurück. Auf diese Weise umgeht man die Gefahr des Onlinedatenzugriffs, jedoch zeigt sich damit noch derzeit die Grenze der Digitalisierung für uns auf.

Dass wir international zusammenwachsen, sieht man heute tatsächlich schon an diversen weltbekannten Onlineportalen, aber auch in der realen Welt, da man weltweit Geschäfte betreibt und sich auch die Menschen global sehr viel begegnen. Diese Tendenz wird in der Zukunft bestimmt noch weiterhin zunehmen, was dazu führen wird, dass man neben der Muttersprache zumindest noch Englisch sprechen muss, um an der Internationalisierung teilzunehmen. Reicht Englisch aus? Jaein. Den Kunden spricht man mit größtem Erfolg stets in seiner Muttersprache an – das ist besonders wichtig bei schriftlicher Information, sehr gern gesehen aber auch in Konversation, was besonders nützlich ist, wenn es gilt, kulturelle Verständnisprobleme zu lösen oder wenn man einfach besser sein will.

Ich vergas eine mir liebe Idee noch der Überschrift hinzuzufügen, die virtuelle Realität: Seit die Menschheit spricht und versucht zu kommunizieren, gibt es Menschen, die als Dolmetscher der Verständigung beitragen: Eigentlich war das doch die erste virtuelle Realität (Gedanke, Sprache, Aktion/Reaktion)?! Also ist das für uns alle doch ein bekanntes Thema?

Hiermit beende ich meinen Versuch aktuelle Themen und Begriffe übertragen auf das Netzwerken mit Übersetzern anzugehen. Wir sind sicherlich erst am Anfang einer Entwicklung, die grundlegende Veränderungen und Chancen mit sich bringen wird.

Wir sind prinzipiell geistig offen und offen für neue Denkanstöße und Kooperationen/Netzwerke, um Ihre Mitarbeiter und Kunden einzubeziehen und zusammen zu gewinnen. Mit Mut und Verstand auf neuen (alten?) Wegen!

Autor:

Roman Trateschki
(Projektkoordinator)

TT&I – die Fachübersetzer

http://www.trateschki-translation.de

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